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Stand der Resonanzen

Liebe Lux Leser,

Leben wir am Ende immer nur aus der Resonanz? Bin ich, weil du bist und ich mich in dir erkennen kann? Und was, wenn die Resonanzfläche geht? Dann schaust du dich an, bist dir dein Spiegel. Alles wird sichtbar.

Das ist etwas für Mutige, für Menschen denen es nicht genügt sich eine Konstruktion zu bauen und an ihr festzuhalten. Und für diejenigen, die das erlernte Drehbuch abgefilmt haben und gespürt haben, dass es Zeit wird sich auf sein Ureigenes zu besinnen. Wie sieht dein Film aus? Welche Bilder siehst du? Welche Geschichten und welche Menschen?

Narbenmuster schreiben Geschichten und Drehbücher. Die Entfernung zu uns selbst ist der Grund. Und es geschieht. Es geschieht um zu Überleben. Und erst viel später, kann ich spüren, dass es nur das gibt: Die innere Verbindung. Was genau ist das? Gott? Oder das Göttliche in einem? Die Gezeiten? Urbewegung, die dich mitnimmt, umhüllt, bewegt und trägt. Nur musst du dich einlassen, ganz und gar.

Wir haben alle Mittel eingesetzt, auch die unfairen, die Manipulation und die Illusion, die Verhaftung mit der Geschichte, die alten Drehbücher, uralte Wunden um das zu erreichen, von dem wir glauben, dass es Liebe ist. Sie ist so oft verdreht, entwurzelt, überdeckt und gefangen. Konstruktionen bleiben nach Großbränden, verkohlt und traurig übrig, ragen in den Nachthimmel und hoffen auf Sternenglanz. Nur ein bisschen. Und sie kommt, irgendwann. Die Liebe, die ich spüre ist anders und sie entspringt einer anderen Quelle.

lux

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Foto: Evelyn Augustin Esser

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